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Der Wert einer Idee - Monetäre Patentbewertung nach der DIN 77100

In den letzten Jahrzehnten stieg die Bedeutung geistigen Eigentums bzw. Intellectual Property (IP) kontinuierlich und wurde zu einem von den wichtigsten Wertfaktoren in modernen und innovativen Unternehmen. Patente, Marken, Know-how, etc. werden immer wichtiger im Kampf um Markanteile. Vor diesem Hintergrund setzen viele Unternehmen die  Ermittlung des wirtschaftlichen Wertes einer Idee und die Erkennung der damit verbundenen Chancen und Risiken als Priorität. Mit der Veröffentlichung der DIN 77100 „Patentbewertung - Grundsätze der monetären Patentbewertung" im Mai 2011 wurde für mehr Transparenz bezüglich der Patente gesorgt.


Was ist die DIN 77100?

Das DIN Deutsches Institut für Normung e. V. erarbeitete die neue Norm DIN 77100, die sich mit der quantitativen Bewertung von Patenten zur Ermittlung eines monetären Wertes beschäftigt.


Ziel von DIN 77100

Das Ziel der Norm DIN 77100 ist es, die bei der ordnungsgemäßen monetären Bewertung zu beachtenden Grundsätze, Bewertungsverfahren und -methoden sowie Einflussfaktoren und deren Zusammenwirken festzulegen. Dabei werden die verschiedenen Bewertungsverfahren in Abhängigkeit der Verfügbarkeit geforderter Rahmeninformationen priorisiert.

Die Norm berücksichtigt auch die jeweils relevanten patentrechtlichen, wirtschaftlichen und technischen Einflussfaktoren. Nach dieser Norm erstellte Gutachten sind nachvollziehbar, nachprüfbar und verständlich. Mit einer genormten Patentbewertung können Gutachter die Leistung besser übertragen und neue Kunden erreichen. Das Patentbewertungsgutachten ist wiederum für die Kunden nachvollziehbar und überprüfbar, weil sie mit der Norm einen Kriterienkatalog zur Beurteilung erhalten.

Die Norm DIN 77100 stellt keine neue Vorgehensweise dar, sondern beschreibt langjährige Best Practice - Erfahrung in der betriebswirtschaftlichen und steuerlichen Beratung.